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Auf Wachstumskurs: Pay-TV und Videodienste setzen erstmals 3 Milliarden Euro um

25. Juli 2017

• 2016: Über 3 Milliarden Euro (+11 %) Umsatz in DACH
• 2017: Weiteres Wachstum von 10 % bis 12 % erwartet
• Dokumentationen, Kinderprogramme, Musik-, Sport- und Unterhaltungsprogramme überzeugen die Kunden
• Sport im Pay-TV: viel mehr als „nur“ Fußball

Berlin/München, 25. Juli 2017 Pay-TV bleibt auf Wachstumskurs und erreicht im deutschsprachigen Raum neue Rekordwerte. Auch für 2017 wird eine weiter steigende Nachfrage nach Pay-TV- und Paid-Video-on-Demand-Angeboten erwartet. Das sind die zentralen Ergebnisse der Marktanalyse „Pay-TV in Deutschland 2017“, die der Arbeitskreis Pay-TV im Verband Privater Rundfunk und Telemedien e.V. (VPRT) heute in München vorstellte.

Demnach stiegen die Pay-TV- und Paid-Video-on-Demand-Umsätze in der DACH-Region 2016 um rund 11 Prozent auf erstmals über 3 Milliarden Euro (Vorjahr: 2,7 Milliarden). In Deutschland lagen die Umsätze bei 2,7 Milliarden Euro (Vj.: 2,5 Milliarden). Für 2017 prognostiziert der Verband einen Anstieg um 10 bis 12 Prozent auf rund 3,4 Milliarden Euro im deutschsprachigen Raum.

Die Zahl der Pay-TV-Abonnenten stieg 2016 auf rund 7,6 Millionen in Deutschland (Vj.: 7,3 Millionen) und rund 8,4 Millionen in der DACH-Region (Vj.: 8,1 Millionen). Für 2017 wird ein weiterer Anstieg auf 7,9 Millionen Abonnenten in Deutschland und 8,7 Millionen in der DACH-Region prognostiziert. Die durchschnittlich erfasste monatliche Reichweite der Pay-TV-Programme lag in Deutschland 2016 bereits bei 13,1 Millionen (Vj.: 11,7 Millionen) und im ersten Halbjahr 2017 sogar bereits bei 15,8 Millionen Zuschauern pro Monat.

Frank Giersberg, Mitglied der Geschäftsleitung, Markt- und Geschäftsentwicklung, VPRT: „Pay-TV und Videodienste haben im vergangenen Jahr die Rekordmarke von 3 Milliarden Euro Umsatz im deutschsprachigen Raum durchbrochen. Das entspricht einem Zuwachs von 50 Prozent gegenüber 2012. Auch 2017 wächst der Markt weiter.“

Hannes Heyelmann, Managing Director, Central and Eastern Europe and International Programming Strategy bei Turner: „Pay-TV in Deutschland wächst weiter, auch weil es den unterschiedlichen Sehgewohnheiten der Zuschauer gerecht wird und die Inhalte sowohl linear als auch zum zeitversetzten und mobilen Abruf bereit stehen. Wir bei Turner sehen lokale Eigenproduktionen als sehr wichtige Ergänzung des starken Contents, den das Pay-TV bereits bietet. Wir werden daher unsere Investitionen nochmal deutlich erhöhen und in den nächsten Monaten über 10 Millionen Euro für deutsche Eigenproduktionen ausgeben.“

Katharina Behrends, Managing Director German Speaking Territories, NBCUniversal International Networks: „Ob linear oder auf Abruf, die Deutschen lieben ihre Pay-TV-Programme. Pay-TV bietet einfach eine einmalige Vielfalt aus Kinder-, Musik-, Doku-, Sport- und Unterhaltungsprogrammen. Mit 13th Street und Syfy zählen wir zu den meist gesehenen Pay-TV-Sendern und wir investieren weiter in die Sendermarken, in Eigenproduktionen und aktuell sogar in drei brandneue nicht-lineare Marken: Syfy Horror, Studio Universal Classics und E! Entertainment.“

Die Zahl der in Deutschland abonnierbaren Pay-TV-Programme liegt bei derzeit 103 Sendern, darunter 10 Kinderprogramme, 15 Musiksender, 16 Dokumentationskanäle, 19 Sportkanäle und 43 Unterhaltungsprogramme. Bei der Vorstellung der diesjährigen Studie wurde mit dem Sport das gemessen an der Programmzahl zweigrößte Pay-TV-Segment näher vorgestellt.

Das Sportangebot im deutschen Pay-TV-Programm ist enorm vielfältig und umfasst unter anderem Fußball, Handball, Volley- und Beachvolleyball, Basketball, Eishockey, Tennis, Motorsport, Leichtathletik, Wintersport, Reitsport, Segeln, Surfen, Angeln, Jagen, US-Sports, Darts und diverse Trendsportarten und vieles mehr. Sport im Pay-TV ist also viel mehr als „nur“ Fußball.

Wolfgang Elsäßer, SVP Business Unit TV, Telekom Deutschland: „Die Deutsche Telekom hat mit EntertainTV die am schnellsten wachsende TV-Plattform im deutschen Markt. Wir glauben mit exklusiven Inhalten dieses Wachstum noch steigern zu können. Neben fiktionalen Inhalten spielt Sport-Content, gerade in der Neukundengewinnung, hierbei eine entscheidende Rolle. Diesen Weg werden wir auch in Zukunft konsequent beschreiten.“

Dr. Holger Enßlin, Geschäftsführer Legal, Regulatory & Distribution von Sky Deutschland und Geschäftsführer der Sky Österreich GmbH: „Die jüngsten Vergabeprozesse großer Sportrechte wie der UEFA Champions League und der Handball-Bundesliga sowie die Umsetzung hochwertiger fiktionaler Eigenproduktionen mit deutschem Content wie ‚Babylon Berlin‘ oder „Das Boot“ machen deutlich, welche Entwicklung Sky und der gesamte Pay-TV-Markt in Deutschland in den vergangenen Jahren durchlaufen hat. So vielfältig wie die Inhalte sind auch die Verbreitungswege und Vertriebsmodelle, über die sie genutzt werden können. In einem höchst intensiven Wettbewerb um Content und neue Kunden hat Sky Deutschland nicht nur seine Position behauptet, sondern wächst kontinuierlich. Eine Entwicklung, die stellvertretend für das gesamte Pay-TV in Deutschland steht und die Branche als Ganzes stärkt.“

Susanne Aigner-Drews, Country Manager Germany/Austria/Switzerland, Discovery Communications Germany: „Die Anzahl der Ausspielwege im Pay-TV ist so hoch und attraktiv wie nie zuvor und eröffnet auch in Zukunft spannende und vielfältige Chancen für die Player im Markt und die Konsumenten. Dies ist gerade im Sportbereich von großer Bedeutung: Nicht nur die Sportfans profitieren davon, ihre Sportarten auf allen Endgeräten zeitlich unabhängig und mobil konsumieren zu können, sondern auch Randsportarten, die keinen Weg ins Free-TV finden. Mit dem Eurosport Player als Plattform für Sport Premium-Content wollen wir diese Entwicklung hin zu mehr Vielfalt aktiv und mit großem Mehrwert für die Nutzer mitgestalten.

Dr. Matthias Kirschenhofer, Geschäftsführer, Sport1 Media: „Der wachsende Pay-TV-Markt und das immense Sportinteresse der Kunden machen unsere beiden Pay-TV-Sender SPORT1+ und SPORT1 US zu einer wichtigen Säule unserer Positionierung als Deutschlands führende 360°-Sportplattform. Eine weitere Diversifizierung unserer Verbreitungskanäle steht bei uns im Fokus, damit die Zuschauer unsere Pay-TV-Sender über viele Plattformen genießen können.“

Downloads:
VPRT-Publikation „Pay-TV in Deutschland 2017“
VPRT-Grafiken zur Publikation
Statements und Fotos der Teilnehmer aus dem Pressegespräch

Weitere VPRT-Publikation:
Der VPRT begleitet die Marktentwicklung der Audio- und audiovisuellen Medien mit regelmäßigen Erhebungen und Veröffentlichungen,  unter anderem mit der VPRT-Mediennutzungsanalyse, die jeweils zum Jahresbeginn veröffentlicht wird, der VPRT-Werbemarktanalyse (Frühjahr), der nun vorliegenden Pay-TV- und Paid-Video-on-Demand-Statistik sowie der Umsatzstatistik Audiovisuelle Medien (Herbst).

Für Rückfragen:
Pressesprecher Hartmut Schultz, Hartmut Schultz Kommunikation GmbH
T | +49 30 3 98 80-101, E | schultz@schultz-kommunikation.de

Über den VPRT:
Der VPRT ist die Interessenvertretung der privaten Rundfunk- und Telemedienunternehmen. Mit ihren TV-, Radio-, Online- und Mobileangeboten bereichern seine rund 140 Mitglieder Deutschlands Medienlandschaft durch Vielfalt, Kreativität und Innovation. Damit das auch in der digitalen Welt so bleibt, müssen die regulatorischen, technologischen und wirtschaftlichen Rahmenbedingungen stimmen. Als Wirtschaftsverband unterstützen wir unsere Unternehmen im Dialog mit Politik und Marktpartnern beim Erreichen dieses Ziels – national und auf EU-Ebene.

Verband Privater Rundfunk und Telemedien e.V.
Stromstraße 1, 10555 Berlin
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T | +49 30 3 98 80-0, F | +49 30 3 98 80-148
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www.vprt.de


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Frank Giersberg

Mitglied der Geschäftsleitung / Markt- und Geschäftsentwicklung, Kaufmännischer Leiter

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Pressesprecher
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