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Wissenschaft erhält leichteren Zugang zu urheberrechtlich geschützten Werken

3. Juli 2017

Der Bundestag hat im Urheberrecht eine vorerst befristete Wissenschaftsschranke eingeführt. Die Koalitionsfraktionen folgten einer Beschlussempfehlung des Rechtsausschuss des Bundestags vom 28. Juni 2017. Mit der neuen Regelungen können Einrichtungen der Bildung und der Wissenschaft im einem begrenzten Umfang, der aber deutlich über das Zitatrecht hinausgeht (bis zu 15 Prozent), urheberrechtlich geschützter Werke frei für ihre Arbeit nutzen. Im Gegenzug sollen die Urheber eine angemessene Vergütung erhalten.

Gegen die Reform haben insbesondere die Wissenschaftsverlage Einwände erhoben. Der VPRT steht der Neuregelung ebenfalls skeptisch gegenüber, da die Wissenschaftsschranke einen weiteren Abbau der ausschließlichen Rechte von Urhebern und Rechteverwertern darstellt.

Das Urheberrechts-Wissensgesellschafts-Gesetz ist zunächst bis 2023 befristet und soll zum Ende seiner Laufzeit evaluiert werden.

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