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Kreative fürchten Teilenteignung durch Ausweitung des Telemedienauftrags

26. Oktober 2017

Der Beschluss der Ministerpräsidentenkonferenz der Länder, die Verweildauer in öffentlich-rechtlichen Mediatheken deutlich zu „entgrenzen“, ist bei Verbänden und Gewerkschaften von Fernsehschaffenden auf scharfe Kritik gestoßen. Insbesondere in den urheberrechtlich relevanten Bereichen zeigte man sich in einer Pressemitteilung entsetzt über die Absicht der Länder, die Verweildauern im Zuge der 22. Änderung des Rundfunkstaatsvertrages „aufwendungsneutral“ auszuweiten. Dies sei ein Versuch, die Kreativen zum Teil sogar gesetzlich verbriefter Vergütungsansprüche zu berauben.

Schon heute würde die Arbeit von Urhebern und ausübenden Künstlern in den öffentlich-rechtlichen Onlineangeboten nicht angemessen vergütet, so die Verbände. Deshalb sei man derzeit auf verschiedenen Ebenen mit ARD und ZDF in äußerst komplizierten Verhandlungen und Schlichtungsverfahren. Diese würden durch die Sparauflagen weiter erschwert. Zudem werde damit die rundfunkstaatsvertraglich verbriefte Forderung nach einer fairen Vergütung torpediert.

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