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Zahl der weltweiten Internetzugänge stagniert, Europa weiter auf Wachstumskurs

2. August 2017

Laut einem Bericht der UN-Organisation International Telecommunication Union (ITU) zur globalen Verbreitung und Nutzung des Internets sind weltweit 48,0 Prozent der Menschen online. Der Anteil der Internetnutzer an der weltweiten Gesamtbevölkerung stagniert unverändert auf Vorjahresniveau.

Spitzenreiter im globalen Vergleich bleibt – wie in den Vorjahren – Europa mit einer Internetpenetration von 79,5 Prozent (Vorjahr: 79,1%), gefolgt von Amerika (65,9%), der Asien-Pazifik-Region (43,9%) und den arabischen Staaten (43,7%). In Afrika ging die Internetpenetration im Vergleich zum Vorjahr um 3,3 Prozentpunkte zurück auf insgesamt 21,8 Prozent. Als Grund nennt die ITU ein größeres, absolutes Bevölkerungswachstum als die Zunahme an Internetzugängen.

Unter den 15- bis 24-Jährigen ist die Internetverbreitung deutlich höher als in der Gesamtbevölkerung: in Europa sind es bereits 95,7 Prozent und in Afrika immerhin 40,3 Prozent. Daraus ergibt sich ein weltweiter Durchschnitt von 70,6 Prozent, was in etwa 830 Millionen jungen Internetnutzern entspricht. Laut des ITU-Berichts stammen 39 Prozent der jungen Internetnutzer aus China und Indien. Im weltweiten Vergleich ist der Anteil von Männern, welche einen Internetanschluss haben, um 12 Prozent höher als der Anteil von Frauen. In Europa liegt die Internetverbreitung bei Männern bereits bei 82,9 Prozent, bei Frauen liegt die Verbreitung noch bei 76,3 Prozent.

Die Anzahl der mobilen Breitband-Zugänge ist laut ITU in den letzten fünf Jahren jährlich um 20 Prozent gestiegen und soll Ende des Jahres 2017 4,3 Milliarden erreichen. Im Segment des kabelgebundenen Breitbands stieg die Verbreitung weltweit jährlich um 9 Prozent. Als Grund für den schnelleren Anstieg von mobilen Breitbandzugängen führt der Bericht vor allem die niedrigeren Anschaffungskosten an.

Laut ITU zählen Internetanschlüsse ab einer Downstream-Geschwindigkeit von 256 Kbit/s als Breitbandanschluss.


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