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Über 90 Prozent der TV-Haushalte empfangen digital (Digitalisierungsbericht 2016)

21. September 2016

Mehr als 90 Prozent der Haushalte in Deutschland nutzen inzwischen digitales Fernsehen. Dem Digitalisierungsbericht 2016 der Landesmedienanstalten zufolge empfangen 89,8 Prozent ausschließlich digitale Programme, 2,5 Prozent empfangen digitale und analoge Programme. Der Anteil der Haushalte, die ausschließlich über analoge Empfangsgeräte verfügen, sank auf 7,7 Prozent.

Nachdem die Satellitenhaushalte bereits seit 2012 vollständig digitalisiert sind, schreitet die Digitalisierung auch in den verbliebenen Kabelhaushalten weiter voran. Mit einem Anteil von 82,1 Prozent werden schon mehr als vier Fünftel der Kabelhaushalte mit digitalen Programmen versorgt.

Die Verteilung der Verbreitungswege insgesamt (analog und digital) ist dem Bericht zufolge im Großen und Ganzen weiterhin stabil. Die Verbreitung von Kabelanschlüssen und Satellitenempfängen bleibt nahezu konstant und auf etwa gleichem Niveau. DSL-TV konnte relativ deutlich zulegen und kommt jetzt auf 6,2 Prozent, während die Terrestrik weiter leichte Rückgänge verzeichnete.

Mit der Digitalisierung wächst auch die Verbreitung von hochauflösendem Fernsehen. Über die Hälfte der Haushalte (53,1 %) empfängt inzwischen Programme in HD-Qualität. Besonders stark sind hier die IPTV- und Satellitenhaushalte. Kabelhaushalte liegen mit 45,7 Prozent unter dem Durchschnitt.

Die Verbreitung von Geräten, die Connected-TV empfangen können, wächst ebenfalls weiter. In nahezu jedem zweiten Haushalt sind inzwischen Geräte vorhanden, die hybrides Fernsehen wiedergeben können, 37,8 Prozent verfügen über Connected-TV-Geräte wie Smart-TVs, Spielekonsolen, Blu-ray-Player oder entsprechende Set-Top-Boxen, und in mehr als jedem vierten Haushalt steht ein Smartfernseher.

Durch die hohe Verfügbarkeit an entsprechenden Geräten steigt auch der Anteil der interaktiven und non-linearen TV-Nutzung. Nur noch gut 70 Prozent der Sendungen werden zum tatsächlichen Ausstrahlungszeitpunkt angesehen. Vor allem bei den 14- bis 29-Jährigen gewinnt Video-on-Demand zunehmend an Bedeutung.

Dabei werden von regelmäßigen VoD-Nutzern vor allem Videoportale genutzt, die Mediatheken der TV-Sender bleiben aber nur knapp dahinter zurück.

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