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AER-Konferenz 2016 (VPRT-Jahresbericht 2016)

1. Juni 2017

Plattformen standen 2016 im Zentrum der Jahreskonferenz des europäischen Dachverbands der Privatradios, der Association of European Radios (AER). Michael Hill vom RadioPlayer UK präsentierte die wachsende Vielzahl von mobilen und stationären Empfangsgeräten, über die Radioangebote digital empfangbar sind, aber noch stärker auffindbar sein müssten. Anna Herold, Kabinettsmitglied bei EU-Kommissar Günther Oettinger, stellte anschließend die aktuellen Pläne der Europäischen Kommission zum digitalen Binnenmarkt vor. Sie ging dabei insbesondere auf die Frequenzpolitik sowie die Aspekte der europaweiten Verfügbarkeit digitaler Inhalte ein. In der Podiumsdiskussion debattierten Petra Kammerevert (MdEP, SPD) und Sabine Verheyen (MdEP, CDU) mit Vincent Sneed (AER), in welchem Umfang die EU-Politik Radiosender dabei unterstützt, ihr Publikum zu erreichen. Vincent Sneed verwies unter anderem darauf, dass die Radiounternehmen vor allem langfristige Planungssicherheit für die Frequenznutzung benötigen. Aber auch in den Bereichen Urheberrecht und Netzneutralität bedürfe es regulatorischer Stabilität. Zudem müsse die Auffindbarkeit von Radioinhalten über Plattformen gewährleistet werden.

Im Anschluss an die Diskussionsrunde besichtigten die Konferenzteilnehmer die Radio- & Multimedia Services des Europäischen Parlaments, von denen aus Radiosender aus ganz Europa über die Arbeit des EU-Parlaments berichten können.


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