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EU-Kommission veröffentlicht Liste mit genehmigten gesundheitsbezogenen Angaben

21. Mai 2012

Die EU-Kommission hat eine Liste mit 222 gesundheitsbezogenen Angaben auf Lebensmitteletiketten und in der Werbung genehmigt. Die Liste wurde als Teil der seit 2007 geltenden EU-Verordnung über nährwert- und gesundheitsbezogene Angaben über Lebensmittel (sog. Health Claims-Verordnung) erstellt. Nach der Verordnung sind alle nährwert- und gesundheitsbezogenen Angaben verboten, die nicht ausdrücklich zugelassen sind.

Damit sollen irreführende Angaben in Werbeslogans unterbunden werden. Mit der verabschiedeten Liste soll nun gewährleistet werden, dass Angaben wie "fettarm" und "hoher Vitamin-C-Gehalt" auch korrekt sind und tatsächlich gesundheitlichen Nutzen bieten. Nach Ansicht von John Dalli, EU-Kommissar für Gesundheit und Verbraucherpolitik, sollen Verbraucher jetzt überall in der EU fundierte Kaufentscheidungen treffen können. Den Herstellern biete die Liste insofern Rechtssicherheit, als sie sehen könnten, welche Angaben sie machen dürfen und welche nicht, heißt es von der EU-Kommission.

Die Verordnung wurde allerdings in der Vergangenheit aufgrund ihres aufwendigen Verfahrens als nicht praxistauglich kritisiert.

Die Lebensmittelhersteller haben jetzt sechs Monate Zeit, ihre Verfahren an die neuen Anforderungen anzupassen. Ab Anfang Dezember 2012 sind alle nicht zugelassenen und noch nicht geprüften Angaben verboten.


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Daniela Beaujean

Mitglied der Geschäftsleitung / Recht und Regulierung, Justiziarin

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Brussels Office / European Affairs

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