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Bundesnetzagentur überprüft UKW-Regulierung

29. Juli 2016

Die Bundesnetzagentur (BNetzA) überprüft die derzeit gegenüber der Media Broadcast bestehende Regulierung für die Übertragung analoger UKW-Hörfunksignale und für die UKW-Antennen(mit)benutzung.

Seit Ende 2014 werden die beiden relevanten UKW-Märkte „ex ante“ reguliert, d. h. die Preise werden über eine gesonderte Entgeltregulierung im Voraus genehmigt. Der den Marktbeteiligten nunmehr zur Konsultation vorgelegte Entwurf einer Regulierungsverfügung sieht demgegenüber vor, jedenfalls den Markt für die Übertragung analoger UKW-Hörfunksignale wieder „ex post“ zu regulieren. Die Entgelte würden damit nicht mehr genehmigungs-, sondern nur noch anzeigepflichtig und unterlägen einer nachträglichen (Missbrauchs-)Kontrolle durch die BNetzA.

Nach Angaben der BNetzA sind nach den ersten sechs Monaten mit Stichtag zum 30.06.2016 ca. 15 % des Gesamtmarktvolumens zu drei alternativen Sendernetzbetreibern (Divicon Media, Uplink Network und SBW) gewechselt, während 85 % beim traditionellen Betreiber Media Broadcast verblieben. Die BNetzA geht im Weiteren davon aus, dass sich die im ersten Halbjahr 2016 zu beobachtende Wechselquote von 15 Prozentpunkten/Halbjahr nicht auf diesem Niveau verstetigen, sondern vielmehr abschwächen wird.

Bis zum 7. September 2016 können sich die Marktbeteiligten – u. a. auch der VPRT – noch in das Konsultationsverfahren einbringen.

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