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ZAK leitet Verständigungsverfahren für zweiten bundesweiten DAB+-Multiplex ein

22. März 2017

Auf dem Weg zu einem zweiten nationalen Multiplex für DAB+ hat die Kommission für Zulassung und Aufsicht (ZAK) den nächsten Schritt vollzogen und beschlossen, das laut Rundfunkstaatsvertrag (RStV) vorgesehene Verständigungsverfahren einzuleiten.

Zuvor hatten sich im Verfahren zur Vergabe des Plattformbetriebes vier Unternehmen beworben. Ziel des Verständigungsverfahrens ist es auszuloten, ob mehrere Antragsteller berücksichtigt werden können, indem sich einzelne Bewerber auf eine gemeinsame Bewerbung einigen. Die vier Unternehmen haben nun bis Ende April 2017 die Möglichkeit, ihre Bewerbungen zu konsolidieren. Sollten danach weiterhin mehrere Bewerbungen vorliegen, wird  es zu einer Auswahlentscheidung durch die Gremienvorsitzendenkonferenz (GVK) kommen.

Mit der Führung der Verständigungsgespräche sind Thomas Fuchs, Koordinator des Fachausschusses Netze, Technik, Konvergenz der ZAK, sowie Martin Deitenbeck, Themenverantwortlicher für Digitalradio im Fachausschuss und Geschäftsführer der Sächsischen Landesanstalt für privaten Rundfunk und neue Medien (SLM), beauftragt worden.

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