login

metanavigation

contentarea

LfM-Studie: Keine Voraussetzungen für Filterblasen bei Intermediären

18. August 2017

Intermediäre Plattformen wie soziale Netzwerke sind für Internetnutzer bei der Nachrichtenerlangung eine von vielen Informationsquellen. Bei der Meinungsbildung können sie aber spezifische Effekte aufweisen. Zu diesen Ergebnissen gelangt eine von der Landesanstalt für Medien NRW (LfM) in Kooperation mit der Johannes Gutenberg-Universität Mainz (JGU) anhand des Fallbeispieles Facebook erstellte Studie zur Rolle von Intermediären bei der Meinungsbildung.

Die Untersuchung stellte fest, dass für die allermeisten Facebook-User das soziale Netzwerk nur eine von vielen Nachrichtenquellen darstellt. Ein Phänomen, dass sich User vorrangig über ihren personalisierten Account informieren und damit die Realität verzerrt wahrnehmen, ließ sich nicht feststellen.

Bezüglich der Meinungsbildung fördere die Nutzung von Facebook zwar grundsätzlich die Artikulationsbereitschaft der User. Jedoch besteht bei Facebook offenbar ein Diskussionsklima, durch welches insbesondere Nutzergruppen mit einer gemäßigteren Meinung in den sehr häuftig moralisch und emotional aufgeladenen Debatten davon absehen, sich überhaupt an den Diskussionen zu beteiligen, was ihre Artikulationsbereitschaft wiederum maßgeblich senkt.

mehr zur Thematik

Medienordnung | Aufsicht & Regulierung | Plattform- und Zugangsregulierung - 29. September
Medienordnung | Duale Medienordnung | Privater Rundfunk | Programmliches Engagement | Berichterstattungsfreiheit - 25. September
Medienordnung | Duale Medienordnung | Privater Rundfunk | Programmliches Engagement | Berichterstattungsfreiheit - 30. August
Medienordnung | Duale Medienordnung | Privater Rundfunk | Programmliches Engagement | Berichterstattungsfreiheit - 01. August
Medienordnung | Duale Medienordnung | Privater Rundfunk | Programmliches Engagement | Berichterstattungsfreiheit - 19. Juli

contentarea bottom