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7. Tätigkeitsbericht der KJM – Fünf Thesen zur Zukunft des Jugendmedienschutzes

10. Juli 2017

Die Kommission für Jugendmedienschutz (KJM) hat ihren Tätigkeitsbericht für den Zeitraum März 2015 bis Februar 2017 vorgelegt. Im Report formuliert die Kommission erneut Thesen für einen besseren Jugendmedienschutz.

Die KJM bedauert, dass mit der Novellierung des Jugendmedienschutz-Staatsvertrages (JMStV) nunmehr TV-Programmtrailer für entwicklungsbeeinträchtigende Inhalte auch im Tagesprogramm ausgestrahlt werden dürfen, sofern diese Trailer selber unbedenklich sind. Die KJM wünscht sich, dass diese Schwächung des Jugendmedienschutzes in der kommenden Novelle korrigiert wird.

Hinsichtlich des Jugendschutzes im Internet plädiert die Kommission dafür, eine regulierte Selbstregulierung der Plattformanbieter aufzubauen, da Plattformen eine wachsende Bedeutung für die Meinungsbildung haben. Hinsichtlich der Hassreden im Internet sollen „adäquate Lösungen“ gefunden werden. Handlungsbedarf sieht die KJM bei der Rechtsdurchsetzung gegenüber ausländischen Inhalteanbietern und fordert eine Stärkung, etwa durch die Sicherstellung der Zustellbarkeit von Bescheiden und von Ansprechpartnern. Als Chance für besseren Jugendmedienschutz im Internet sieht die KJM die im JMStV geschaffene Möglichkeit der Anerkennung von Teillösungen für technischen Jugendschutz.

mehr zur Thematik

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Marktentwicklung | Marktdaten | Mediennutzung - 06. Dezember
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Kontakt

Tim Steinhauer

Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Keyfacts Fernsehen

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