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Marktdaten Fernsehen (VPRT-Jahresbericht 2016)

1. Juni 2017

Die Umsatzerlöse der audiovisuellen Medien in Deutschland lagen im Jahr 2015 bei rund 16 Milliarden Euro (inklusive Teleshopping und Instream- und Video-on-Demand-Erlösen). Noch nicht enthalten sind Umsätze aus vor- und nachgelagerten Stufen (z. B. Umsätze mit Empfangsgeräten oder aus Zugangsentgelten)

Die Erlöse der privaten Bewegtbildanbieter erreichten 2015 ein Volumen von rund 10,3 Milliarden Euro. Davon entfielen 4,1 Milliarden Euro auf die TV-Werbung und 300 Millionen Euro auf Instream-Werbung. Pay-TV (inkl. Pay-TV-on-Demand) erzielte 2,2 Milliarden Euro; Paid Video (inkl. Subscriptional-VoD [SVoD], Transactional-VoD [TVoD] und Electronic Sell Through [EST]) erlöste 400 Millionen Euro. Die Teleshopping-Umsätze lagen 2015 bei 1,8 Milliarden Euro. Die sonstigen Einnahmen der privaten TV-Anbieter beliefen sich auf geschätzte 1,5 Milliarden Euro.

Im öffentlich-rechtlichen Fernsehen lagen die Gesamteinnahmen bei rund 5,7 Milliarden Euro, davon geschätzte 4,9 Milliarden Euro TV-Beiträge, rund 0,3 Milliarden Euro TV-Werbeerlöse und geschätzte 0,5 Milliarden Euro sonstige öffentlich-rechtliche TV-Erlöse.

Obwohl der öffentlich-rechtliche Sektor das stärkste Segment darstellt, bieten die am Markt finanzierten privaten Fernsehveranstalter eine weltweit einmalige Angebotsvielfalt. Die Zahl der privaten TV-Programme in Deutschland lag 2015 bei 401 Programmen, davon 179 bundesweite sowie 222 landesweite, regionale und lokale Angebote.

Fernsehen erreicht täglich über 69 Prozent der Gesamtbevölkerung und die durchschnittliche TV-Sehdauer lag im vergangenen Jahr bei 3 Stunden und 43 Minuten pro Tag. Der Weiteste Seherkreis lag 2015 bei 92,2 Prozent.

Kabel und Satellit sind unverändert die wichtigsten Übertragungswege für das Fernsehen in Deutschland. Je rund 46 Prozent der Haushalte nutzen das Kabel bzw. den Satelliten für den TV-Empfang. Terrestrisch (DVB-T) empfangen neun Prozent der Haushalte Fernsehen – über Breitband sind es über sechs Prozent.

Über 92 Prozent der TV-Haushalte empfangen laut Digitalisierungsbericht 2016 der Landesmedienanstalten mit mindestens einem Gerät digitales Fernsehen.

Dank der Abschaltung der analogen Satellitenübertragung im April 2012 liegt der Digitalisierungsgrad beim Satelliten bei 100 Prozent. Beim Kabelanschluss liegt der Anteil 2016 bei über 82 Prozent.

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Kontakt

Frank Giersberg

Mitglied der Geschäftsleitung / Markt- und Geschäftsentwicklung, Kaufmännischer Leiter
Keyfacts RFM

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